Vergangene Spielzeiten:
curt Goetz: Der Lügner und die Nonne

mit Musik von Volker Zöbelin - Spielzeit 2006

 

Das Stück:

Drei junge Herren, die für ein sportliches Ereignis trainieren und den Clubstatuten zufolge in dieser Zeit keine Frauen sehen dürfen, retten einer hübschen jungen Novizin, die einen Selbstmord-Versuch unternommen hat, das Leben.

Charly, einer von ihnen, verliebt sich sofort in die Nonne. Da passt es gar nicht, dass Frau von Schicketanz, die für ihn eine Art Mutter-Ersatz ist (er ist ohne Eltern aufgewachsen und kennt seine eigentliche Familie nicht), eine Geschichte ausgräbt:

Charlys leidenschaftliche Nacht mit einer Dorfschönen ist nicht ohne Folgen geblieben - er ist Vater geworden.

Doch auch Angela, die junge Nonne, hat etwas mit einem Baby zu tun, und dieses Baby ist der eigentliche Grund dafür, dass sie sich das Leben nehmen wollte. Sie sagt, es sei an der Klosterpforte ausgesetzt worden, die Schwestern dagegen glauben, dass sie die Mutter des Kleinen sei.

Angelas Zweisamkeit mit Charly ist nur von kurzer Dauer, denn bald wird sie von der Äbtissin ihres Klosters wieder zurückgeholt. Sie muss sich vor dem Kardinal verantworten, der das Kloster in diesen Tagen besucht.

Diesem weltweisen, philosophischen Mann der Kirche gelingt es - gemeinsam mit Frau von Schicketanz, seiner Schwester - die entstandenen Verwicklungen und Missverständnisse souverän zu lösen und ein glückliches Ende herbeizuführen.

Nun, da die Spielzeit vorbei ist, können wir ja des Rätsels Lösung verraten: Charly ist der Sohn des Kardinals, der erst in reifen Jahren nach dem Tod seiner Frau als Spätberufener ein geistliches Amt übernommen hat. Und das Baby, von dem Angela sofort hingerissen war, weil es dem Kardinal ähnlich sah, den sie heimlich verehrte, ist Charlys Baby und damit der Enkel des Kirchenfürsten.

Dass Charly und Angela miteinander glücklich werden und gemeinsam für das Baby sorgen - ja, das versteht sich eigentlich von selbst...

"Sport ist Mord" finden auch Charly und seine Freunde Charly, Udo und Bodo retten Angela Manchmal kommt Frau von Schicketanz gerade dann, wenn es wirklich nicht passt...
Angela in Männerkleidern Die Äbtissin Zwei pfiffige Nonnen
 

Ensemble:

 

 

Charly

Wilfried Lehmann

 

Udo

Elmar F. Kühling

 

Bodo

Thomas Ney

 

Petrops

Wolfgang Grosse

 

Frau von Schicketanz

Ute Fuchs

 

Angela

Simone Laurentino dos Santos

 

Äbtissin

Helga Reichert

 

Kardinal

Jürgen Bauer

 

Schwester Regina

Elisabeth Stiegeler

 

Pater Fridolin

Alwin Müller

 

Schwester Clarissa

Rita Kälin

 

Schwester Philomena

Roswitha Graf

 

Abbé

Manfred Müller

     
Der Kardinal und sein Famulus Die Äbtissin und Charley sind nicht einer Meinung! Eine ganz besondere Nonne...
Die Musiker Hanne Garten, Stefan Mölkner, Matthew Brooke Der Kardinal und seine kluge Schwester Happy End, und das Baby ist auch schon mit dabei
 

Stab:

 

 

Regie

Ute Fuchs

 

Regieassistenz

Helga Reichert

 

Choreografische Beratung

Tamara D. Reichle

 

Musikalische Leitung

Volker Zöbelin

 

Musiker

Hanne Garten, Stefan Mölkner, Matthew Brooke

 

Kostüme

Elisabeth Stiegeler, Ute Fuchs

 

Beleuchtung

Martin Bussmann, Starlight Reichenau

 

Bühnenbild Park

Ute Fuchs, Christian Lutz, Ruth Fendel,
Ursula und Enzo Stragapede-Didra

 

Bühnenbild Theaterglashaus

Fanny und Dirk Pette, Ruth Fendel, Hubert Hasenfratz

 

Produktions-Assistenz

Alwin Müller

 

PR-Mitarbeit

Peter Thiessen

 

Fotografinnen

Louise Jochims, Marianne Kaindl

Aufführungstermine:

22. Juni - 13. Juli 2006, außer sonntags
im Schlosspark Königsegg, Insel Reichenau,
bzw. im Theaterglashaus Stader.

17./18./19. Juli 2006 auf Schloss Arenenberg bei Salenstein, Schweiz.